Round-Table "St. Petersburg - Das Fenster nach Europa"

11:30 | 2010-04-19

Herr Mürz war von 2001 bis 2003 in St. Petersbug als Vize Generalkonsul tätig und konnte sich in dieser Zeit bestens mit der russischen Mentalität, Kultur und Wirtschaft vertraut machen. Die zehn Zuhörer, unter denen sich auch Prof. Dr. Gennady Nesis, Großmeister in Fernschach, befand, interessierten sich nicht nur für die wirtschaftliche Situation, sondern auch für die Kultur und Geschichte Russlands.

In Russland gibt es verschiedene Foren, in denen die Beziehung zwischen Deutschland und Russland gepflegt werden. Zum Beispiel das Deutsch-Russische Forum, welches den Dialog zwischen der Zivilgesellschaft fördert oder das Hallo-Deutschland-Netzwerk, welches ein Netzwerk für russische Alumni darstellt.

Seit September 2009 gibt es in St. Petersburg sogar eine deutsche Schule. Hier werden zur Zeit 27 Kinder in den Klassen 1 – 7 unterrichtet. Geplant ist, diese Schule bis zum Abitur auszubauen.

Kulturinteressierte haben in St. Petersburg mit ca. 200 Museen die Qual der Wahl. Im Rahmen der Deutschen Woche ist im städtischen Skulpturenmuseum in St. Petersbug afrikanische Kunst aus der Sammlung von Reinhard Klimmt zu sehen. Die Ausstellung läuft bis zum 25. April 2010 und wird anschließend in der Kunsthalle Dominikanerkirche Osnabrück ausgestellt. Der Katalog mit den abgebildeten Ausstellungsstücken und einer Signatur von Reinhard Klimmt kann bei der SHS Foundation für 39 € erworben werden.

Die Deutsch-Russische Handelskammer, sowie das Informationszentrum der Deutschen Wirtschaft sind in Moskau zu finden. An Russland interessierte Geschäftsleute erhalten hier Hilfe und nützliche Tipps zum Aufbau ihres Geschäftes bzw. zum Erweitern ihrer Geschäftskontakte in Russland.

Für Personen, die sich längerfristig in Russland engagieren wollen, empfiehlt sich die russische Sprache zu lernen. Zwar kann man sich mit der jüngeren Generation (35-40 Jahre) gut auf Englisch unterhalten, aber mit der 40+ Generation kann meist nur auf Russisch kommuniziert werden. Herr Mürz empfiehlt hierfür das Russikum des Bochumer Landesspracheninstitutes NRW.

Für Leser, die St. Petersburg nun selber erkunden und mehr über die Stadt erfahren möchten, empfiehlt Herr Mürz für die Planung der Reise die Reisebüros „Ost & Fern Reisen“ in Hamburg oder „Messereisen Falk“ in Berlin. Beide Reisebüros bieten verschiedene Reisevarianten an, um St. Peterburg zu erkunden.

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