einander haltende Hände

Emotionale Aspekte der saarländischen Verbindung: Familienbande

Egal wohin es den Saarländer in der Welt verschlägt, die emotionale Bindung zum Heimat-Bundesland geht nie vollständig verloren. Eine entscheidende Rolle spielen dabei Aspekte wie der heimische Dialekt, die Kultur, Traditionen, die spezielle Kulinarik, aber auch in ausgeprägtem Maße familiäre Bande und das heimische Netzwerk.

Obwohl es einige Saarländer zum Studieren oder Arbeiten vom Saarland wegzieht, so bleibt die emotionale Verbundenheit doch tief verwurzelt. Diese intensive emotionale Verbundenheit über alle Entfernungen hinweg ist die Basis für das SHS-Konzept der Emotionalen Globalisierung.

Oft hören wir von unseren Saarlandbüroleitern, dass sie noch regen Kontakt zu Familie und Freunden im Saarland pflegen und ihre Heimat regelmäßig besuchen, egal wohin es sie verschlagen hat. Diese emotionale Basis der Verbindung wurde also im Wesentlichen durch die Familie und Umgebung geprägt.

Zumindest saarländische „Auswanderer“ innerhalb Deutschlands entfernen sich laut Statistiken nicht allzu weit weg von ihrer Heimat. So zählen zu den beliebtesten „Auswanderzielen“ der Saarländer die Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland Pfalz und Nordrhein-Westfalen (Quelle: SZ).

Zieht es den Saarländer weiter in die Ferne, so bleiben dennoch familiäre Gefühle wie Geborgenheit, Vertrauen, Zusammenhalt, Unterstützung und Verlässlichkeit bestehen. Werte, die von Eltern an Kinder oder der Umgebung an das Kind vermittelt und vorgelebt werden. Sie sind durch das Aufwachsen im Saarland verankert. Dies betrifft nicht nur zwangsläufig den engsten Familienkreis, sondern auch Verwandte (Großeltern, Tanten, Onkel, Cousins), Bekannte und Freunde, die noch im Saarland leben und mit denen die Gefühle weiter gepflegt und aufrecht erhalten bleiben können. Das „typische“ Familienbild (Mutter, Vater, Kind) existiert zwar in unserer modernen Welt nun in multiplen Versionen, an der emotionalen Verbindung und den vermittelten saarländischen Werten hat sich jedoch nichts verändert.

Der Saarländer besitzt eine Basis zu der er jederzeit zurückkehren oder an die er sich wenden kann. Dies betrifft nicht nur das ganz persönliche Netzwerk, sondern auch die Erweiterung beispielsweise im Finden von Saarlandfreunden im Ausland, die mit ähnlichen Werten und Traditionen aufgewachsen sind. Diese Gemeinsamkeiten verbinden auf emotionaler Ebene. Wie der Philosoph und Pädagoge Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) bereits sagte: „Auch meine Freunde gehören zu meiner Familie.“.

Sie sind im Saarland geboren/aufgewachsen, leben außerhalb des Saarlandes und möchten über die Familie/Freunde hinaus die Verbindung zu ihrer Heimat nicht verlieren? Machen Sie ihre neue Heimat mit dem Saarland und seinen Besonderheiten bekannt, finden Sie Saarländer in Ihrer Nähe und bauen Sie mithilfe der SHS Foundation Ihr Saarland Netzwerk in der Ferne auf.